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Wieviele Inseln sind eigentlich die Alandinseln?
Diese und viele Fragen mehr wurden auf der Landes-ring-Fun-Tour 2005 beantwortet. Aber beginnen wir von Anfang an:

Im Mai 2003 trafen sich Aussteller aus allen Ostsee-Anrainerstaaten zur Mare Balticum 2003 in der Kieler Ostseehalle. Mit dabei auch der Aktionsstand des Landesringes. Dort flatterte uns dann der erste Werbeflyer der aländischen Briefmarkensammler für die Mare Balticum 2005 in Mariehamn auf den Alandinseln entgegen und die Idee war geboren: Dorthin machen wir eine Landesringfahrt!

Am 26.08.2005 war es dann endlich soweit: 14 junge und junggebliebene schleswig-holsteinische Sammlerinnen und Sammler trafen sich auf dem Flughafen Hamburg, um Richtung Alandinseln zu fliegen.

In Helsinki nutzten wir die Zeit bis zu unserem Weiterflug, um uns den Senatsplatz, die Markthalle und eine Pizzeria anzusehen.

Auch eine kurze Stadtrundfahrt mit der legendären Straßenbahnlinie 3T wurde in Angriff genommen. Der Sehenswert war aber eher gering, da wegen einsetzenden Regens und Feierabendverkehrs ganz Helsinki in diese Straßenbahn drängte und jede Sicht aus dem Fenster unmöglich machte. 4 Stationen vor der Endhaltestelle fand die Fahrt dann wegen einer abgerissenen Oberleitung ein jähes Ende und wir erreichten klatschnass den Bus zum Flughafen.

Dort hatten wir dann ausreichend Zeit zum Trocknen, denn unser Weiterflug hatte Verspätung, da wir noch auf eine prominente Mitreisende warten mussten: Tarja Halonen, die finnische Staatspräsidentin, hatte sich als Schirmherrin der Ausstellung ebenfalls auf den Weg gemacht, leider war ihr mitreisender Gatte etwas unpünktlich...

In Mariehamn, der ca. 10.600 Einwohner zählenden Hauptstadt der Alandinseln angekommen, brausten wir dann sofort per Taxi zu unserer Unterkunft Strandbergs Stugor, wo uns die perfekt Deutsch sprechende Frau Strandberg sogleich unsere gemütlichen Hütten zeigte.

Nachdem wir die Einladung eines ebenfalls dort logierenden finnischen Motorradclubs an den Grill ohne blutige Nasen glücklich abwehren konnten, ließen wir den Abend beim Kartenspiel ausklingen.

Am Sonnabendmorgen sollte es dann endlich zur Mare Balticum 2005 in die Baltichallen gehen. Zum Glück hatten wir uns beim reichhaltigen Frühstücksbuffet ausreichend gestärkt, denn zunächst mussten wir feststellen, dass der im Internet viel gepriesene kos-tenlose Stadtbus leider nicht am Wochenende fährt! Zur großen Freude unsere schwer von Reisekrankheit geplagten Mitreisenden A.-L. aus S. war für die nächs-ten zwei Tage also "zu Fuß" angesagt.

Auf der Ausstellung inspizierten wir dann zunächst die Rahmen mit den zwei Sammlungen der Arbeitsge-meinschaft der Domschule Schleswig, bevor wir über die verschiedenen Postverwaltungen herfielen, um uns alle Sonderstempel zu sichern. Und auch das Glücksrad musste einige Drehungen über sich ergehen lassen.

Schnell war der Tag vorüber, auf dem Weg zur obliga-torischen Pizzeria zwecks Abendessen fanden wir aber noch Zeit für eine schnelle Runde Minigolf. Und abends dann wieder die beliebte Kartenrunde.

Auch am Sonntag führte uns unser erster Gang zur Ausstellung, sollte dort doch um 11.00 Uhr die Preis-verleihung in der Jugendklasse stattfinden. Die Schleswiger Domschüler konnten dort unter großem Applaus unserer Reisegruppe persönlich ihre zwei Groß-Silber Prämierungen entgegennehmen.

Und weiter im Programm ging es mit einer Stadtfüh-rung. Neben zahllosen Gebäuden der berühmten aländischen Reederfamilien Erikkson, Gustafson und Sowiesoson inspizierten wir auch die ehemals deut-sche Viermastbark "Pommern", sowie das sehr se-henswerte Seefahrtsmuseum. Ebenfalls beantwortet wurde bei dieser Führung unsere Eingangsfrage: Aland besteht aus mehr als 650 Inseln: hättest Du's gedacht?

Und Sonntag Abend? Pizzeria und Kartenspiel, ist doch klar! Schließlich hatten noch immer nicht alle alle Feinheiten von "Schwimmen" verstanden!

Montag mussten wir uns dann zeitig an die Heimreise machen. Um 7.00 Uhr fuhren die Taxen vor. Leider vergaßen manche in Ihrem Eifer, als erste mit dem ersten Taxi am Flughafen zu sein, nicht nur ihre Ja-cke sondern auch ihr gesamtes Gepäck bei Frau Strandberg! Was für ein Glück, wenn man in der Gruppe reist und andere für einen (mit)denken!

Auch auf der Rückreise hatten wir wieder viel Zeit in Helsinki, die wir diesmal zu einem Stadtrundgang mit einer sehr kundigen und netten Führerin nutzten. Sie zeigte uns nicht nur die Felsenkirche, die Finlandia-halle und verschiedene Museen, sondern wies uns auch noch auf das sehr interessante Postmuseum hin, in welchem wir unseren Besuch gerne ausklingen ließen.

 

Auf dem Rückflug nach Hamburg waren sich alle ei-nig: Das war ein tolles Wochenende und so was müssen wir unbedingt mal wieder machen! Wo ist eigentlich die nächste Mare Balticum?

 

 

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