Chronik


Startseite
wir über uns
Adressen
Jugendgruppen
Termine
Seminare
Lexikon
Nordlicht
Junge Sammler
MV-Nachrichten
Berichte der Gruppen
Gruppenstunde
Formulare
Chronik
Linkliste

Datenschutzerklärung
Impressum

NAJUBRIA 2003

Geschwind wie auf einem Hexenbesen verflog die Zeit bis zur Ankunft am Bestimmungsort, dem Hexentreffplatz Oberhausen. Anlässlich der NAJUBRIA 2003 fand vom 1. - 4. Mai wieder einmal das Bundestreffen der DPhJ statt. Dabei durfte eine schleswig-holsteinische Beteiligung natürlich nicht fehlen! Eine Gruppe von zehn Philateliebegeisterten aus Schleswig, Bad Oldesloe und Norderstedt hatte somit das Vergnügen, neben ca. 100 anderen an der Großveranstaltung teilzunehmen.

Um die Spannung durch eine längere Bahnfahrt zu erhöhen, verzichtete die Hexe NAJUBRIA darauf, einen beschleunigenden Zauberspruch auszusprechen. Trotzdem konnte schon am 1. Mai ein erster Eindruck von der Ausstellung und den zahlreichen Angeboten gewonnen werden. Erste praktische Erfahrungen gab es vor allem bei den Losen mit garantiertem Gewinn. Faszinierend, was für Haufen sich ansammeln können!
Nach dem Transfer zur sehr neuen Jugendherberbe Duisburg Nord und dem Abendessen ging es gleich weiter: Nun stand eine Führung durch den Landschaftspark mit Besichtung und Besteigung eines Hochofens auf dem Programm. Zahlreiche Erläuterungen sowie ausgeteilte Taschenlampen verkürzten die Zeit bis zum Dunkelwerden.

Nun erst kam die beeindruckende, verschiedenfarbige Beleuchtung der gesamten Anlage richtig zur Geltung. Dieser Anblick konnte sogar die für einige schwindelerregende Aussicht vom höchsten Punkt des Hochofens toppen! Der erschlagende Effekt manifestierte sich später dann auch in einer ungewohnt ruhigen Nacht.

Am Freitag entführte die Hexe die gesamte Mannschaft zu einer Hafenrundfahrt.

Zum Zeitvertreib verteilte sie die Kreativität anregende Luftballons,

gefüllt mit - ja was eigentlich? Wie nicht anders zu erwarten gelang es einer Schleswig-Holsteinerin - D.D. - als erster, das Geheimnis der sandigen Füllung zu lösen und die Illusion der Unzerstörbarkeit zu vernichten.
Gleich im Anschluss tauchte die Gruppe in die Tiefen der Vergangenheit des Ruhrgebietes ab.


 

 

 

 

 

Ein Besuch im Bergbaumuseum in Bochum bot neben einer Führung im Bergwerk mit lebensechter Demonstration vieler Maschinen und zahlreichen, interessanten Ausstellungsstücken auch eine weitere Gelegenheit, das unerwartet grüne Ruhrgebiet von oben zu betrachten.
Die Zeit drängte, da als nächstes das Gasometer in Oberhausen in Angriff zu nehmen war. Einige besonders Wackere wollten nicht die steife Brise in der Schlange vor dem Fahrstuhl life erleben und Gedanken an die windige Heimat nachhängen und zogen es vor, die 12 Stockwerke zu Fuß zu erklimmen. Immerhin sind alle oben angekommen! Der grandiose Ausblick belohnte dann auch die Mühen.

Das Abendprogramm überraschte auf der Aktionsfläche der NAJUBRIA mit einem professionellen Musiktheaterstück, wo eine obligatorische Hexe natürlich nicht fehlte. Die dramatische Geschichte fand schließlich zur Erleichterung aller doch noch ein gutes Ende. Die Darstellung war jedenfalls sehr beeindruckend und hat ausnahmslos jedem gefallen!
Am Samstag ging es nun endlich zum Kern der Fahrt: NAJUBRIA! Dort warteten zahlreiche Spiele mit vielen Preisen - und v.a. Hexentalern.
Najubria
Daneben lockten natürlich die zahlreichen erstklassigen Exponate, die teilweise sehr ausgefallene Themen aus philatelistischer Perspektive präsentierten. Wie auf jeder Ausstellung bestand auch die Gelegenheit, bei den Händlerständen auf Schnäppchensuche zu gehen. Es werden sich einige Lücken in den Sammlungen geschlossen haben…

Am frühen Nachmittag stand ein trimagischer Wettbewerb im anliegenden Schwimmbad auf dem Programm.

Die Schleswig-Holsteiner beschränkten sich dann jedoch lieber aufs Sonnenbaden; die 15°C Wassertemperatur waren aber auch zu abschreckend!

Auf diese Weise konnten die Kräfte für die Hexenauktion aufgespart werden.

Als einziges Zahlungsmittel waren die Hexentaler zugelassen, die im Vorfeld verteilt oder gewonnen worden waren. Eine hitzige Auktion mit hochschnellenden Geboten entwickelte sich mit zunehmender Loszahl. Dank einer geschickten Taktik konnten die jungen Sammler unseres Landesringes auf den entscheidenden Moment warten und rechtzeitig zugreifen. Zuschlag!

Der lange Tag war nach dieser Leistung jedoch noch nicht zu Ende. Die aufgebaute Hüpfburg konnte die Zeit bis zum Beginn der Philafete verkürzen.

Für das Abendessen war im vorbereiteten Festzelt gesorgt, Musik und "Tanz" folgten.

Trotzdem war die Aussicht auf einen Collector-Abend in der Jugendherberge doch verlockender. Die eifrigen Spieler bewiesen eine erstaunliche Ausdauer trotz kniffeliger Fragen!

Es kursieren zudem Gerüchte von Kartenspielen zu nachtschlafender Zeit…
Sonntagmorgen verblieben noch wenige Stunden für einen weiteren Besuch der NAJUBRIA, die die potenziellen, künftigen Aussteller für die Fehlersuche auf einem dafür vorgesehen Exponat nutzten. Diese Mühe wurde auch wieder mit kleinen Preisen belohnt.


 


Leider drängte die Zeit und Aufbruch war angesagt. Mit verdoppelten Gepäck, neuen Freunden und vielen Erinnerungen ging es gen Heimat.
Fazit: Es war wieder einmal eine ausgesprochen gelungene Landesringfahrt - v.a. Hochachtung vor der Organisationsleistung der Veranstalter der gesamten Ausstellung und des Bundestreffens!